Haarentfernung und Waxing

Bei immer mehr Menschen gibt es das Schönheitsbild eines gepflegten Körpers ohne lästige und störende Haare. Das Waxing ist die Entfernung der Haare an bestimmten Körperstellen mit warmem Wachs.
Diese Methode ist unter dem Namen Waxing auch in Deutschland bekanntgeworden.

Für eine Haarentfernung gibt es folgende Behandlungen bei uns:

  • Depilation mittels Rasur oder Enthaarungscreme
  • Epilation durch Halawa (Sugaring), Warmwachs, Kaltwachsstreifen, Epilierer oder Pinzette

Medizinische Gründe für eine Haarentfernung

Oft findet man bei Menschen, die sich unter den Achseln nicht rasieren, einen Befall mit Propioni-Bakterien - trotz oder wegen täglichem Duschens. Diese Bakterienkolonien gleichen Korallenriffe, weil sie das Achselhaar wie überzuckert von einem bräunlichen, glasigen Belag wirken lassen, der, wenn er mit Schweiß in Berührung kommt, zu müffeln beginnt.

Deshalb ist eine Haarentfernung aus ästhetischen und olfaktorischen Gründen angeraten!

Haarentfernung existiert schon lange

Glatte Haut ist das Symbol für Sinnlichkeit und Schönheit schon seit der Steinzeit, denn starker Haarwuchs setzen wir bis heute mit affenähnlichem Aussehen gleich. Damals wurden Haare ausgezupft oder mit Muschelschalen abgeschabt. Bilddarstellungen im alten Ägypten zeigten bereits Männer und Frauen mit komplett haarlosem Körper, was das vorherrschende Schönheitsideal darstellte. Auf dem Kopf wurden Perücken getragen, die bei großer Hitze aus hygenischen Gründen abgesetzt werden könnten. Die intime Haarentfernung wurde aber aus rein ästhetischen Gründen angewendet und um Infektionen vorzubeugen. Für die Haarentfernung wurde damals Bienenwachs und Bimsstein verwendet, aber auch Bronzemesser wurden eingesetzt.

Bis heute wird von den Arabern die Enthaarungspaste Halawa verwendeten, die Ihren Ursprung auch in Ägypten hat. Halawa besteht aus Zucker, Zitronensaft und Wasser auch oft mit Rosenwasser oder Olivenöl ergänzt. Die zu enthaarende Stelle wird dünn bestrichenund ähnlich der Wachsmethode anschließend ein Stoffstreifen auf die Paste gelegt, die nach dem Antrocknen mit einem Ruck abgerissen wird. Ein Vorteil bei Verwendung eines hohen Zuckergehalt ist das dadurch verminderte Wachstum von Bakterien auf der haarentfernten Stelle in der heißen Umgebung des Orients.

Im letzten Jahrhundert war die Haarentfernung von 1915-1945 populär geworden als Zeichen von Femininität und breitete sich von den USA aus. Zuerst begannen Frauen ab 1910 sich unter den Armen zu rasieren. Die Beinrasur begann nach dem Ende des Ersten Weltkrieges als die Kleider kürzer wurden.